2018, KW 26

Wochenrückblick für Filesharing-Fälle
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Steffen
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2018, KW 26

#1 Beitrag von Steffen » Freitag 29. Juni 2018, 22:34

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DER Wochenrückblick........................Bild......................Filesharing Fälle


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Ausgabe 2018, KW 26................................Initiative AW3P............................25.06. - 01.07.2018

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1. Abmahnpraxis der Autorin Elke Bräunling - legitim oder ein lukrativer Nebenverdienst!? - Interview mit Rechtsanwalt Andreas Ernst Forsthoff


(...) Wer den Abmahnwahn in Deutschland über die Jahre auch außerhalb von Filesharing-Abmahnungen (Kurzgeschichten, Texte) mitverfolgt, denjenigen wird "Abmahnungen durch Elke Bräunling" über die Jahre hinweg schon ein Begriff sein. Ich habe einmal eine kurze Zusammenfassung vorgenommen (Abmahnungen betrifft Zeitschriften, Webseiten, Filesharing; ab 2010). (...)



Quelle: 'https://abmahnwahn-dreipage.de/forum'
Link: viewtopic.php?p=48008#p48008











2. datenschutzticker.de (Köln): Fotografieren unter der DSGVO - Das Oberlandesgericht Köln veröffentlicht ersten Beschluss


OLG Köln, Beschluss vom 18.06.2018 - 15 W 27/18


(...) Auch in der Fotografiebranche gab und gibt es aufgrund des Inkrafttretens der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) Rechtsunsicherheiten. Hintergrund ist, dass das Anfertigen und Veröffentlichen von Bildern, auf denen Personen zu erkennen sind, eine Verarbeitungstätigkeit personenbezogener Daten im Sinne der DSGVO darstellt, für das der datenschutzrechtliche Grundsatz des Verbots mit Erlaubnisvorbehalt gilt. Dies hat zur Folge, dass insbesondere für das Veröffentlichen die Einwilligung des betroffenen Abgebildeten selbst oder eine andere Rechtsgrundlage aus der DSGVO nötig ist, um die Verarbeitung zu legitimieren. (...)



Quelle: 'https://www.datenschutzticker.de'
Link: https://www.datenschutzticker.de/2018/0 ... beschluss/











3. Rechtsanwälte Knies & Albrecht (München): Landgericht München I 7 O 17752/17 - Constantin ./. Vodafone wegen kinox.to


(...) Das OLG München hat vor wenigen Tagen die Entscheidung des Landgericht München - I 7 O 17752/17 in Sachen Constantin ./. Vodafone wegen der Sperrung des Zugangs zu Kinox.to bestätigt, wenn auch mit einer mutmaßlich leicht veränderten rechtlichen Argumentation (OLG München v. 14. Juni 2018 - 29 U 732/18). (...)



Quelle: 'https://www.new-media-law.net'
Link: https://www.new-media-law.net/landgeric ... nvodafone/

















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Gerichtsentscheidungen





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  • LG Köln, Urteil vom 17.05.2018 - 14 S 32/17 [WF gewinnt Berufung; Rest-SE verjährt erst nach 10 Jahren, Landesrichter heben fehlerhaftes Urteil des AG Köln auf]









Waldorf Frommer Rechtsanwälte (München):



LG Köln, Urteil vom 17.05.2018 - 14 S 32/17



Waldorf Frommer Rechtsanwälte (München): Ein fehlerhaftes Urteil des Amtsgerichts Köln wurde aufgehoben - Schadensersatzansprüche bei Rechtsverletzungen in Tauschbörsen verjähren erst nach 10 Jahren



Quelle: 'https://news.waldorf-frommer.de'
Link: https://news.waldorf-frommer.de/waldorf ... 10-jahren/

















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.............................................................Steffen's Kurzkommentar







Deutschland - Verdientes Vorrunden-Aus gegen Südkorea - Da half auch kein Gebet!


Deutschland war wieder einmal so happy im Weltmeisterfieber, Sommermärchen 2018, egal wie die Spiele vorher (, eigentlich seit Ende 2017,) auch qualitätsmäßig mies ausfielen. Niemand wollte die Probleme sehen oder wahrhaben. "Deutschland ist eine Turniermannschaft und wird wieder zum fünften Mal Weltmeister." "Jogi, Jogi, Jogi, Jogi, Jogi Löw", "Messi" Özil und Müller, so enorm wichtig und unverzichtbar für das deutsche Spiel. Und unser Held Toni Kroos, der nach dem Krimi gegen Schweden uns in der Nachspielzeit im WM-Spiel hielt. Und ich muss auch Boatengs gehirnloses Einsteigen nach der gelben Karte mit ansprechen. Hummels mit drei vergebenen klaren Torchancen gegen Südkorea. Die Liste wäre aber ellenlang.

Jetzt heißt es nur noch kurz und unpersönlich "Löw", Kritik und Rücktrittsaufforderungen, wobei leider "Zensur"-Bierhoff vergessen wird. Natürlich muss jemand die Verantwortung übernehmen, es wäre aber zu leicht nur Jogi Löw allein die Schuld zuzuschreiben. Diese Entscheidung obliegt ihm nur allein, da ja der Vertrag bis 2022 vor der WM abgeschlossen wurde. Jogi Löw und Bierhoff konnten sich doch an allen 10 Fingern abzählen, gelingt die Titelverteidigung nicht, wird die öffentliche Stimmung kippen und erst einmal nur der Trainer in der Luft zerrissen. Aber es wurde schon vom Pokal geträumt, anstatt von Spiel zu Spiel geplant wird. Dann kommt alles wieder hoch. Angefangen von der Positionierung Neuer auf Platz 1 (trotz fehlende Spielpraxis seit über einen Jahr; Arschtritt für den bis dahin sehr guten Marc-André ter Stegen); Verharmlosen, Verniedlichung, ja Zensur durch Bierhoff was noch gesagt werden darf über den peinlichen Auftritt Özil und Gündoğan bei ihrem verehrtem Präsidenten; Festplatzierung und dogmatisches Festhalten der formlosen Alt-Weltmeister; das Nichtmitnehmen von Sané und dafür den Einsatz des Auslauf- und Verstolperermodells Gomez; die zu kurze Einsatzzeit von Brandt; Kritik der verwöhnten Fußballprofis an der Unterkunft in Watutinki plus Auftreten vor den Medien; keinen Plan B für früh pressende und schnell konternde Mannschaften etc. Gut, der Trainerstab hat alles nicht erkannt (oder zu spät und im laufenden Turnier), dass die Verbindung alter Weltmeister von 2014 und neuer junger Confed Sieger 2017 - keine - Einheit bildet. Aber, Gedanken- und Ideenloses Dahinspielen mit Chancenverwertung gleich Null, das wurde durch die arroganten und satten Akteuren auf dem Platz praktiziert. Es ist immer leicht den Trainer zu feuern, wenn die Spieler zu faul sind. Es tut mir leid, es ist einfach ihr Job, dafür erhalten sie Geld.

Und selbst beim Verlieren sind wir Deutschen, wie die Akteure auf dem Platz - grottenschlecht. Eine Gazette, die vor dem Südkorea-Spiel wenig rügte, jeden in den Himmel hob. Und die treuen verlässlichen Fans. Da wird sofort wieder Mut gemacht auf die WM 2022 und in 2 Jahren ist EM, da zeigen wir es allen; General "Fluch des Titelverteidigers"; alles wird erneut und sofort schöngeredet, "alles nicht so schlimm, es ist doch nur ein Spiel". Dann hätten wir doch auch gleich zu Hause bleiben können! Für alle "Gutfans". Wir sind als amtierender Weltmeister nach Russland gefahren, um den fünften Stern zu holen. Nicht mehr, nicht weniger. Wir verloren gegen den 15ten und 57ten der Weltrangliste, was für einen amtierenden Weltmeister lösbar sein muss.

Oliver Welke sagte zum Ende der Übertragung:
"Die Probleme müssen auf den Tisch. Wer dieses noch schönredet, der brauch Medikamente!"

Deutschland hat in der Qualifikation und Vorrunde einfach schlecht gespielt und ist zu recht ausgeschieden, weil die Akteure nicht als Mannschaft spielten, satt und überheblich sind, Ideenlos. Die Funktionäre, Trainerstab und Fußballspier, sollte sich weniger um ein Bild mit "Mutti", Werbung, einen noch besseren Vertrag, ihr Aussehen, Frisur, Tattoos einen Kopf machen, sondern um ihr Einmaleins - das Fußballspielen. Umbruch. Altes weg, aufgeblähten Trainer- und Betreuerstab entschlacken, mit Neuem aufbauen, wieder eine Mannschaft werden! Und natürlich auch die Verbesserung unseres Spieles (von Bundesliga bis Nationalmannschaft). Die Vorbereitungs-Spiele und Vorrunden-Spiele haben es deutlich gemacht. Presst der Gegner frühzeitig, kontert er schnell, wackelt alles. Deutschland durfte nicht davon ausgehen, dass seine Gegner den Weltmeister frei spielen lässt. Das 7:1 gegen Beasilien ist Geschichte, obwohl mantraartig von allen immer und gern hingewiesen wurde.

Und für einen historischen Rekord bei der WM 2018 haben unsere Fußballprofis jedenfalls doch noch gesorgt. Es ist das erstes Vorrunden-Aus seit 56 Jahren. Und diesen Rekord halten alle, die Funktionäre, Trainerstab und Fußballspier. Vielleicht gibt es dafür noch vom DFB für jeden einen fetten Check!?

Natürlich bin ich kein Fußballtrainer, obwohl ich mit meiner Aussage so tue. Und es sei auch noch weitere Kritik an die WM angebracht. Sicherlich ist es bislang eine friedliche und faire WM. Nur ist es störend, wenn Spieler bei jeder Entscheidung eines Schiedsrichters stundenlang lamentieren und diskutieren; bei der kleinsten Berührung im Gesicht wird einer stundenlang auf "sterbenden Schwan" gemacht; und eine auffällige Unsitte, dass verstärkt auf die Füße des Gegners getreten wird und damit Verletzungen in Kauf genommen werden. Hier sollten die Schiedsrichter noch härter durchgreifen.

Ansonsten, gut das Südkorea keinen "Gaucho-Tanz" gegenüber Deutschland aufführte, wäre sowieso eher der "Zeitlupen-Tanz" gewesen; Helene Fischer nicht "Atemlos nur im Spiel, trotzdem Geld, dafür viel" sang; die WM-Teilnehmer (ich sage extra nicht Mannschaft, dieser Titel wäre unverdient!) jetzt erst einmal in den redlich verdienten Urlaub gehen ...
... sei es so, freuen wir uns über eine weiterhin schöne und spannende WM und über einen neuen Weltmeister.










Zitat der Woche:


Ska Keller, Grünen-Fraktionschefin im Europaparlament:
"Es ist das eine, morgens im Bundestag die europäischen Werte zu beschwören und abends auf dem EU-Gipfel diese Werte zu opfern."

















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Steffen Heintsch für AW3P




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