Schulenberg & Schenk Rechtsanwälte

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Waldi
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Re: Abmahnungen von Schulenberg & Schenk Rechtsanwälte

#801 Beitrag von Waldi » Freitag 8. August 2014, 20:48

miss-drehdurch hat geschrieben: Was soll ich jetzt machen??????? :ty
Dito... Nö ich nicht


Für meine Person, abheften und Tee trinken.
Interessant wäre nur zu wissen, ob man RA Edelmaier auch nochmal wiedersprechen sollte.

Gruß Waldi

miss-drehdurch
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Re: Abmahnungen von Schulenberg & Schenk Rechtsanwälte

#802 Beitrag von miss-drehdurch » Sonntag 10. August 2014, 15:46

Future2013:
Auf so unqualifizierte Kommentare kann ich gut verzichten! Hätte ich diesen doofen Film geladen, weiterverteilt oder was auch immer die behaupten (ich weiß gar nicht, wie so etwas funktioniert), dann hätte ich jetzt den 500 Euro-Vergleich zu 10 Raten sicherlich angenommen.

Ab zum Anwalt - Prima, das sind ja auch wieder Kosten, die ich zu tragen habe und ich bin nun mal nicht so reich, dass ich es mir locker aus dem Ärmel schütteln kann!

Danke - Waldi, - ich werde auf jeden Fall ein Widerspruchsschreiben per Einschreiben rausschicken - da fühle ich mich auch wohler bei.

Ich meine nur: Kann mir kostenmäßig noch viel passieren, wenn die angebliche Tat im November 2009 war? Und warum versucht sich jetzt schon die dritte Kanzlei an der Sache - das ist doch auch nicht normal?

Future2013
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Re: Abmahnungen von Schulenberg & Schenk Rechtsanwälte

#803 Beitrag von Future2013 » Sonntag 10. August 2014, 16:40

Wer unschuldig ist und zum Anwalt geht zahlt nix.

Und manchmal ist es schwer die Wahrheit zu ertragen.
Und in dem Forum gibts anscheinend nur Unschuldige.

Cynic
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Re: Abmahnungen von Schulenberg & Schenk Rechtsanwälte

#804 Beitrag von Cynic » Dienstag 12. August 2014, 08:48

Ja aber den Anwalt muss man auch bezahlen ;-)
Wenn man glück hat, gewinnt man und bekommt ja alles erstattet.


Ich lese auch nur immer ich habe nix gemacht :-;


Ich muss zwar sagen ich habe auch ein Biref erhalten mit einen Film den ich wirklich nicht kenne,
Aber unschuldig ist man auch nicht immer

kricke
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Re: Abmahnungen von Schulenberg & Schenk Rechtsanwälte

#805 Beitrag von kricke » Dienstag 19. August 2014, 19:08

Jemand der schuldig ist mit einem Ehepartner und zwei Kindern im jugendlichen Alter zusammen lebt.
Der hat bessere Karten, als jemand der unschuldig aus einem Singlehaushalt kommt.

Alter Sack
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Re: Abmahnungen von Schulenberg & Schenk Rechtsanwälte

#806 Beitrag von Alter Sack » Donnerstag 21. August 2014, 08:27

So, in meinem ehemaligen Baumgarten & Brandt-Fall habe ich jetzt auch den großen Umschlag vom zuständigen Amtsgericht bekommen, allerdings einen weißen. Soweit ich den Inahlt verstehe, ist es eine Ladung zur mündlichen Güteverhandlung und eine Aufforderung, innerhalb von zwei Wochen Verteidigungsbereitschaft anzuzeigen. Anspruchsbegründung ist auch dabei in zweifacher Ausführung. Zeit also, einen entsprechenden Anwalt zu konsultieren.

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Steffen
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Re: Abmahnungen von Schulenberg & Schenk Rechtsanwälte

#807 Beitrag von Steffen » Donnerstag 21. August 2014, 14:36

Hallo @Alter Sack,

O.K. Und halte uns einmal bitte auf den Laufenden.
Auf alles Fälle einen Bericht mit Ausgang.
Anwalt ist jetzt Pflicht!

... und toi, toi, toi.

VG Steffen

Future2013
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Re: Abmahnungen von Schulenberg & Schenk Rechtsanwälte

#808 Beitrag von Future2013 » Donnerstag 21. August 2014, 14:49

Wenn ich keinen guten Anwalt vor Ort habe.

Soll ich dann einen aus dem Netz nehmen?
Welchen könnt ihr in dem Fall empfehlen?

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Steffen
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Re: Abmahnungen von Schulenberg & Schenk Rechtsanwälte

#809 Beitrag von Steffen » Donnerstag 21. August 2014, 14:56

RA Dr. Alexander Wachs (040 411 88 15 70; info@dr-wachs.de), oder einfach in die Liste empfohlener Anwälte schauen.

VG Steffen

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Steffen
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Re: Abmahnungen von Schulenberg & Schenk Rechtsanwälte

#810 Beitrag von Steffen » Dienstag 26. August 2014, 11:25

Update:
Schulenberg Schenk verliert Klage beim AG Frankfurt
("1612 - Angriff der Kreuzritter")




Am 02. Juni 2014 berichtete AW3P (Link1, Link2) über eine Klagerücknahme durch die Kanzlei Schulenberg und Schenk,
erstritten durch Rechtsanwalt Christian Kramarz, LL. M. Hier stand im Mittelpunkt eine fehlende Aktivlegitimation
des Klägers. Wie die Kanzlei Rechtsanwalt Christian Kramarz, LL. M. jetzt informiert, wurde der Volltext zur
Entscheidung des Amtsgericht Frankfurt am Main (Az. 31 C 414-14(17)) vom 14.05.2014 veröffentlicht.


...........................................

Volltext (PDF) AG Frankfurt, Az. 31 C 414-14(17):
http://kanzlei-kramarz.de/wp-content/up ... isiert.pdf

...........................................




Autor:


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Rechtsanwalt Christian Kramarz, LL.M.
Master of Law (Medien- und Urheberrecht)
Bad Nauheimer Str. 4
64289 DarmstadtTel. +49 (0) 6151 2768225
Tel.: +49 (0) 6151 39217600
Fax.:+49 (0) 6151 39217609
mail@rechtsanwalt-kramarz.de
kanzlei-kramarz.de

Quelle: kanzlei-kramarz.de

Link: http://kanzlei-kramarz.de/2014/aktuelle ... frankfurt/

_______________________________________________________________

Hoomer
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Re: Abmahnungen von Schulenberg & Schenk Rechtsanwälte

#811 Beitrag von Hoomer » Dienstag 26. August 2014, 18:00

Hallo zusammen.

Mich hat es nun auch erwischt und ich habe eine Klageschrift vom Amtsgericht Magdeburg bekommen.

Meine Frage ist nun ob es sinnvoller ist einen RA aus Magdeburg zu nehmen (wegen evtl. Fahrtkosten/Kenntniss des Gerichtes und der gleichen) oder ob es egal ist woher der Anwalt kommt.

Vielen Dank schonmal

Hoomer

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Steffen
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Re: Abmahnungen von Schulenberg & Schenk Rechtsanwälte

#812 Beitrag von Steffen » Mittwoch 27. August 2014, 00:06

Ich bin der Meinung, es sollte schon ein Anwalt sein, der
  • einmal sich mit der Thematik (Urheberrecht, Filesharing-Abmahnung) auskennt und
  • andermal Erfahrungen in Filesharing-Klagen besitzt
Hier könntest Du einmal bei RA Dr. Wachs nachfragen. Keine Angst er reist mit der Bahncard. ;)

Ansonsten natürlich ein Anwalt Deines Vertrauens.
Halte uns einmal bitte auf dem Laufenden.

VG Steffen

1331
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Re: Abmahnungen von Schulenberg & Schenk Rechtsanwälte

#813 Beitrag von 1331 » Montag 1. September 2014, 11:34

Wollt mich nur mal melden, dass es mich auch erwischt hatte bei S&S.

Lange Rede, kurzer Sinn:
Klageverfahren wurde nach 2 Jahren Ende 2013 eingeleitet. Vertretung durch vielfach benannten RA. Hatte im Vorfeld leider wenig gute Aussichten (obwohl nur Anschlussinhaber), weil sonst wohl im Anschluss an Verfahren Mitnutzer des Anschlusses abgemahnt würde (dann mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit erfolgreich). Für mich (uns) Gerichtsverfahren also keine Option gewesen. Vergleich zwischen den RAen in Höhe etwa der Hälfte der geforderten Summe (+meine Anwaltskosten).

Wollte euch das fairerweise mitteilen. Lieber spät als nie.

Klagen gibt's also doch ;-)

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Steffen
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Re: Abmahnungen von Schulenberg & Schenk Rechtsanwälte

#814 Beitrag von Steffen » Montag 1. September 2014, 15:12

Hallo @1331,

danke für Deine Informationen. Nun letztlich ist es deine Entscheidung, die ich akzeptieren muss.

Leider muss ich Deinen Post für einen User (Bild) des Forums mit dem Hippyball erklärend übersetzen.

Mein lieber @“Brechreiz“,

Zitat:
Brechreiz hat geschrieben:(...) Sinnbildlich für gute AW-Werbung (...)
Das muss ja ein ganz toller vielfach benannter RA gewesen sein (...)
Wenn man schon ungefragt seinen Senf zu Sachen geben muss, die man wie immer nicht einmal ansatzweise versteht, sollte man schon fit im Schritt sein. Beim User “1331“ ging es weder um eine AW-Werbung, noch hat der AW oder der AI falsch gehandelt, sondern einfach um eine kurze Info zu seinem Fall. Er hat nämlich als abgemahnter/verklagter AI den gemeinen Filesharer in Schutz genommen, diesen namentlich nicht als den wahren Täter benannt, und sich mit der Gegenseite verglichen. Und dafür meinen ehrlichen Respekt!

VG Steffen

experience
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Re: Abmahnungen von Schulenberg & Schenk Rechtsanwälte

#815 Beitrag von experience » Dienstag 2. September 2014, 16:03

Hallo alle miteinander,

nun hat es mich auch erwischt. Habe einen Mahnbescheid vom Amtsgericht erhalten. Der angebliche Tatzeitpunkt stammt aus dem Jahre 2010. Meine Vorgehensweise wäre jetzt diesem Mahnbescheid insgesamt zu Widersprechen. Ausserdem würde ich der Anwaltskanzlei das Verjährungsschreiben zuschicken. Oder lieber nur den Widerspruch ans Amtsgericht ohne das Schreiben an die Kanzlei?

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Steffen
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Re: Abmahnungen von Schulenberg & Schenk Rechtsanwälte

#816 Beitrag von Steffen » Dienstag 2. September 2014, 16:30

Es reicht jetzt erst einmal aus, den MB -insgesamt- (wenn die Forderungen unberechtigt sind) zu widersprechen. Dies gilt auch ohne Anwalt. Sollten die Ansprüche dann begründet und Klage erhoben werden, muss dein beauftragter Anwalt Einrede auf Verjährung stellen, wenn diese tatsächlich verjährt sind.

Halte uns einmal bitte auf dem Laufenden.

VG Steffen

AxelF
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Re: Abmahnungen von Schulenberg & Schenk Rechtsanwälte

#817 Beitrag von AxelF » Dienstag 2. September 2014, 18:32

experience hat geschrieben:Der angebliche Tatzeitpunkt stammt aus dem Jahre 2010. Meine Vorgehensweise wäre jetzt diesem Mahnbescheid insgesamt zu Widersprechen. Ausserdem würde ich der Anwaltskanzlei das Verjährungsschreiben zuschicken.
Der Tatzeitpunkt ist für die Verjährung nicht maßgeblich. Für die Verjährung spielt eine Rolle, wann der Abmahner Kenntnis von der Person des vermeintlichen Rechtsverletzers erhält. Also im Allgemeinen das Datum, an dem die Daten des Anschlussinhabers vom Provider übermittelt wurden.

Deswegen ist das Datum der Abmahnung schon eher ein Anhaltspunkt für die Verjährung, da im Normalfall Abmahnkanzleien zeitnah tätig werden und sie ja zu dem Termin Kenntnis gehabt haben müssen.

experience
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Re: Abmahnungen von Schulenberg & Schenk Rechtsanwälte

#818 Beitrag von experience » Dienstag 2. September 2014, 19:37

Erstmal Danke ich Euch für die schnellen Antworten.
Wie lange speichern denn die Provider die Daten? Wenn die angebliche Tat Anfang 2010 war, können die Daten ja nicht erst 2013 übermittelt worden sein.

AxelF
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Re: Abmahnungen von Schulenberg & Schenk Rechtsanwälte

#819 Beitrag von AxelF » Mittwoch 3. September 2014, 01:26

experience hat geschrieben:Wenn die angebliche Tat Anfang 2010 war, können die Daten ja nicht erst 2013 übermittelt worden sein.
Ich habe schon von mehreren Fällen unter Beteiligung von Resellern der Telekom gelesen, bei denen zwischen Tatzeitpunkt und Übermittlung der Daten teilweise deutlich mehr als ein Jahr vergangen war. In diesen Fällen konnte die Telekom nur eine "Kennung" ermitteln, da der Anschlussinhaber kein Kunde der Telekom war. Mit dieser "Kennung" musste sich der Abmahner dann erst die Daten des zugehörigen Anschlussinhabers beim Reseller holen.

Ob Ähnliches bei Dir zutreffen könnte - keine Ahnung.

experience
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Re: Abmahnungen von Schulenberg & Schenk Rechtsanwälte

#820 Beitrag von experience » Mittwoch 3. September 2014, 21:32

Also nochmal zum mitschreiben:

1. Ein Unternehmen sammelt im Auftrag eines Rechteinhabers IP-Adressen von Uploads seiner geschützten Werke.
2. Der Rechteinhaber erhält die IP-Adresse eines illegalen Uploaders.
3. Der Rechteinhaber schickt die IP-Adresse zu einer Anwaltskanzlei und erteilt den Auftrag der Abmahnung.
4. Die Anwaltskanzlei fordert beim entsprechenden Provider die persönlichen Daten des Abzumahndenden.
5. Die Anwaltskanzlei verschickt die Abmahnung.

So wie ich das jetzt verstanden habe, startet die Verjährung doch bei Punkt 4. Wenn das so ist, kann ich irgenwie erfahren, wann die Anwaltskanzlei meine persönlichen Daten erhalten hat?

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